Heimsauna – Wie Sie sich bei Minusgraden zu Hause aufwärmen

Man muss nicht in den Alpen leben und aktuell in Schneemassen versinken, um im Januar kalte Füße zu bekommen. Sind die Feiertage vorüber, sehnen sich die meisten Deutschen nach ein wenig Licht und Wärme. In der dunklen Jahreszeit sind öffentliche Saunen deshalb besonders beliebt. Wer sich gerne regelmäßig bei hohen Temperaturen entspannen und damit seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der sollte jetzt über den Einbau einer Heimsauna nachdenken.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Heimsaunen ein Kellerdasein fristeten. Moderne Saunen kommen im neuen Gewand daher, sind hochwertig und platzsparend und haben mit ihren wuchtigen Vorgängern kaum noch etwas gemein. Immer öfter werden die schicken Designer-Modelle im Badezimmer, Garten oder sogar im Wohnbereich eingebaut. Das macht durchaus Sinn, denn ist die Heimsauna nicht im hintersten Winkel versteckt, wird sie auch häufiger genutzt. Und darum geht es ja schließlich bei einer persönlichen Wellness-Oase: ohne viel Aufwand und frei nach Belieben Saunagänge und Aufgüsse zu genießen. Von Vorteil ist es daher, wenn die Dusche danach bequem zu erreichen ist und auch Ruhezonen mit Sofas oder Liegen in der Nähe vorhanden sind.

Ob traditionelle finnische Sauna, Dampfbad oder moderne Infrarotkabine – in Ihre Überlegungen bezüglich des idealen Standortes für die Sauna sollten auch bauliche Aspekte einbezogen werden. Nicht nur Anschlüsse für Strom und Wasser werden benötigt, sondern auch der Untergrund spielt eine tragende Rolle. Da er wasserfest und glatt beschaffen sein muss, eignen sich Fliesen am besten. Außerdem ist die richtige Belüftung entscheidend. Kann die Luftfeuchtigkeit nach dem Saunagang nicht durch Fenster oder mechanische Belüftung entweichen, kommt es leicht zu Schimmelbildung. Auch für die nötige Abkühlung nach dem Saunagang und in den Pausen ist ein Zugang zur frischen Luft sinnvoll.

Ein Starkstromanschluss wird beim Einbau einer Sauna in fast allen Fällen benötigt. Nur ein Fachmann kann die elektrische Zuleitung, die 400 Volt beträgt, sicher verlegen und danach den Saunaofen montieren. Im Übrigen hängt es von der Raumgröße ab, wie schnell die Sauna auf ihre „Betriebstemperatur“ von über 90 Grad Celsius kommt. Für 8 bis 12 Kubikmeter benötigt man beispielsweise einen 7,5-Kilowatt-Ofen.

Zwei Siegel sollten Sie beim Kauf Ihrer Heimsauna beachten: Zum einen garantiert das VDE-Prüfsiegel vom Verband der Elektrotechnik einen hohen Qualitätsstandard für die technische Ausstattung, zum anderen können Sie mit einem FSC-Siegel sichergehen, dass nur Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau verwendet wurden.

Last but not least: Wie sieht es mit den Kosten für die Sauna im eigenen Zuhause aus? Je nach Hersteller, Design und Größe liegen die Preise zwischen 800 und mehreren tausend Euro. Eine Investition, die sich auszahlt, wenn Sie nicht länger dicht gedrängt zwischen anderen Saunagängern schwitzen, sondern ganz entspannt Ihre private Wellness-Oase genießen.

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Foto: © karnavall/Depositphotos.com

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